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Cloud-Speicher im Vergleich: Google Drive, OneDrive, iCloud und Dropbox

Fotos, Dokumente und Videos sicher speichern, ohne dass bei einem Geräteverlust alles weg ist: Dafür gibt es Cloud-Speicher. Die Auswahl ist groß, die Unterschiede sind aber für die meisten privaten Anwender kleiner, als es zunächst wirkt.

Laptop, Tablet und Handy zeigen synchronisierte Ordner für den Cloud-Zugriff

Was ein Cloud-Speicher eigentlich macht

Ein Cloud-Speicher ist im Grunde eine Festplatte im Internet: Dateien werden automatisch hochgeladen und sind danach auf jedem Gerät mit demselben Konto abrufbar – auch wenn das Handy verloren geht oder der Laptop kaputt ist.

Die vier bekanntesten Anbieter für Privatanwender sind Google Drive, Microsoft OneDrive, Apples iCloud und Dropbox. Alle funktionieren im Grundprinzip ähnlich, unterscheiden sich aber in Kostenlos-Speicherplatz und Verzahnung mit dem jeweiligen Betriebssystem.

Die Anbieter im Überblick

Welcher Dienst am sinnvollsten ist, hängt meist davon ab, welches Handy und welchen Computer Sie bereits verwenden – die vorinstallierte Lösung ist oft die bequemste.

  • Google Drive: sinnvoll bei Android-Handys, 15 GB kostenlos (geteilt mit Gmail und Google Fotos)
  • Microsoft OneDrive: ideal in Kombination mit Windows und Microsoft 365, 5 GB kostenlos, mehr im 365-Abo enthalten
  • Apple iCloud: automatisch bei jedem iPhone aktiv, nur 5 GB kostenlos – reicht meist nur sehr kurz
  • Dropbox: anbieterunabhängig, funktioniert auf allen Systemen gleich gut, aber nur 2 GB kostenlos

Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt

Wichtiger als Detailunterschiede ist meist die Frage, ob überhaupt regelmäßig gesichert wird. Ein Cloud-Speicher bringt nur etwas, wenn die automatische Sicherung auch tatsächlich aktiviert ist, zum Beispiel für die Kamera-Fotos.

  • Automatischen Foto-Upload aktivieren, statt nur gelegentlich manuell zu sichern
  • Kostenlosen Speicher regelmäßig prüfen – ist er voll, stoppt die Sicherung oft unbemerkt
  • Ein Passwort und wenn möglich Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Cloud-Konto einrichten

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Häufige Fragen

Welcher Cloud-Speicher ist für Senioren am einfachsten?
Meist die Lösung, die bereits auf dem Handy vorinstalliert ist – bei einem iPhone also iCloud, bei einem Android-Handy Google Drive. Das erspart eine zusätzliche Kontoeinrichtung.
Ist ein Cloud-Speicher wirklich sicher?
Bei den großen Anbietern ja, sofern das Konto mit einem sicheren Passwort und idealerweise Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt ist. Ein Cloud-Speicher ersetzt aber kein zusätzliches lokales Backup wichtiger Dateien.
Was passiert, wenn der kostenlose Speicher voll ist?
Neue Dateien werden dann meist nicht mehr automatisch gesichert. Sie können entweder alte Dateien löschen, Speicherplatz dazukaufen oder auf einen anderen Anbieter ausweichen.
Brauche ich mehrere Cloud-Speicher gleichzeitig?
Für die meisten Privatanwender reicht ein Anbieter völlig aus. Mehrere Konten sorgen oft nur für Verwirrung, welche Datei wo liegt.

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